Wassersprudler

Wassersprudler

Schwere Wasserflaschen nach Hause schleppen kann ganz schön nervig sein, vor allem wenn die Wohnung nicht im Erdgeschoss liegt. Mit einem Wassersprudler lässt sich zu Hause frisches Sprudelwasser herstellen. Inzwischen gibt es eine große Auswahl an Wasseraufbereiter vom einfachen Modell bis zum hochtechnisierten Produkt. 

 

Trinkwassersprudler halten Einzug in deutsche Haushalte

Fragt man die Deutschen nach ihrem Lieblingsgetränk, so gerat man ins Staunen, denn die meisten Antworten lauten nicht „Bier“ oder „Kaffee“, sondern ,“Mineralwasser“. Fruchtsäfte, Bier, Cola oder Kaffee lässt das flüssige Lebenselixier mit weitem Abstand hinter sich. Vor allem die klassische Variante mit viel Kohlensäure liegt weit vor der Medium-Variante mit wenig Kohlensäure und dem stillen Wasser, das kaum CO2 enthält. Schon seit einigen Jahren hat Deutschland weltweit den größten Mineralwasserkonsum, und der Absatz steigt stetig an. Da wundert es niemanden, dass sich Trinkwasseraufbereiter immer größerer Beliebtheit erfreuen und immer mehr deutsche Haushalte erobern. Die Nachfrage nach Wasseraufbereiter ist seit der Einführung stark gestiegen.

 

Was sind Wassersprudler?

Mit einem Trinkwassersprudler kann jeder Verbraucher zu Hause aus gewöhnlichem Leitungswasser sprudelndes Tafelwasser herstellen. Benötigt werden lediglich der Wassersprudler, Leitungswasser und ein CO2-Zylinder. Das Ganze funktioniert einfach per Knopfdruck ohne großen Zeit- und Kraftaufwand. Nach dem Sprudeln lassen sich durch die Zugabe spezieller Sirups in verschiedenen Geschmacksrichtungen leckere Erfrischungsgetränke kreieren.

 

Vorteile der Wassersprudler

Es gibt zahlreiche Vorteile eines Trinkwassersprudlers gegenüber dem herkömmlichen Mineralwasser. Diese sind:

  • Rückenschonend

    Das Schleppen schwerer Kisten oder Sechserpacks ist auf Dauer schädlich für den Rücken. Aus diesem Grund ist ein Wasseraufbereiter eine erhebliche Entlastung vor allem für ältere Menschen, Konsumenten ohne eignen PKW, Großfamilien und Menschen, die auf dem Land oder in Mietshäusern ohne Fahrstuhl leben.
  • Umweltschonend

    Wer einen Wassersprudler nutzt, trägt einen großen Teil zum Umweltschutz bei, denn die energieaufwendige Produktion und das Recyceln von Einwegflaschen werden drastisch reduziert.
  • Gut für die Gesundheit

    Leitungswasser enthält nicht nur mehr lebenswichtige Mineralien als Mineralwasser, sondern unterliegt auch strengeren Qualitätsstandards. Zudem trinken Nutzerinnen und Nutzer von Wasseraufbereiter deutlich mehr Wasser als Konsumenten von herkömmlichem Mineralwasser, denn die Aufbereitung geht deutlich schneller als der Gang oder die Fahrt zum Supermarkt.
  • Platzsparend

    Im Gegensatz zu Wasserkisten, Sixpacks, Einzelflaschen und Leergut benötigt ein Wasseraufbereiter wenig Platz. Vor allem für Menschen, die in einer kleinen Wohnung oder WG leben, ist dies von Vorteil.
  • Geldsparend

    Die Anschaffung von günstigen bis mit­tel­prei­sigen Wassersprudlern rentiert sich gegenüber dem Kauf von teurem Mineral- oder Tafelwasser sehr schnell. Allerdings gibt es beim Kauf von sehr teuren Geräten gegenüber günstigen Wassern von Discountern kaum eine Preisersparnis.

 

Welche Arten von Wassersprudlern gibt es?

Die Hersteller bieten verschiedene Arten von Wasseraufbereiter an. Die Auswahl hängt nicht nur vom Preis, sondern auch von den eigenen Vorlieben ab.

  • Elektrische Trinkwassersprudler

    Das Anbringen der Flasche an das Gerät erfolgt durch.einen Dreh- oder Klickmechanismus. Dann wird das Wasser einfach per Knopfdruck mit CO2 angereichert. Diese Geräte sind in Privathaushalten Standard.
  • Leitungsgebundene Sprudler

    Diese Geräte sind mit der Wasserleitung verbunden und in die Küchenzeile eingearbeitet. Das Sprudeln erfolgt über den Wasserhahn, der durch eine Soda-Armatur ausgetauscht wird. Des Weiteren werden eine Filtrationseinheit, ein Kühlgerät und ein Sprudelaggregat mit CO2-Zylinder benötigt. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich das Gerät selbst einbauen, die Hersteller bieten aber auch einen Montage-Service an.
  • Tischgerät

    Dieses Gerät benötigt einen festen Standplatz und einen Anschluss an die Wasserleitung. Mit diesem Modell kann sowohl, stilles als auch sprudelndes Wasser hergestellt werden. Diese Fabrikate sind auch als Standgeräte erhältlich und werden vor allem von großen Firmen genutzt.

 

Aus welchem Material sind Wasseraufbereiter hergestellt?

Trinkwassersprudler gibt es entweder aus Kunststoff oder Edelstahl. Fabrikate aus Kunststoff sind preisgünstiger, Modelle aus Edelstahl hingegen überzeugen durch ihre Widerstandsfähigkeit, wobei Schlagschäden auch hier nicht ganz ausgeschlossen werden können.

 

Kartusche und Filter

Generell ist die Wasserqualität in Deutschland sehr gut und wird regelmäßig überprüft. Dennoch sind verschwindend geringe Rückstände nicht ganz auszuschließen. Vor allem in alten Rohren und stehendem Wasser können sich noch Schadstoffe ablagern. Ein Filter entfernt diese und schützt zudem den Sprudler vor dem Verkalken. Leitungsgebundene Produkte sind größtenteils mit einem Filter ausgestattet. Leere Kartuschen werden in Super- oder Drogeriemärkten gegen gefüllte Zylinder ausgetauscht, die leeren Kartuschen werden neu befüllt und gelangen wieder in den Handel. 

 

Welche Flaschen sind besser – Glas oder PET?

Wenn Kinder im Haushalt leben, sollten PET-Flaschen bevorzugt werden, da hierbei die Verletzungsgefahr geringer ist als bei Gasflaschen. Zudem sind sie für Kinder leichter zu benutzen. Glasflaschen haben den Vorteil, dass sich in ihnen nicht so schnell Keime bilden und sie sich besser reinigen lassen. 

 

Reinigung

Die Flaschen sollten nach dem Gebrauch gut mit heißem Wasser und etwas Spülmittel gereinigt werden. Bei Glasflaschen ist die Reinigung in der Spülmaschine ohne Probleme möglich, bei Kunststoffflaschen besteht in der Spülmaschine die Gefahr von Beschädigungen, wodurch sich schneller Keime bilden, weshalb PET-Flaschen manuell mit heißem Wasser und Spülmittel ausgespült werden sollten.